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Aktuelles aus dem Stiftsland

"Wie die Apostel helft auch ihr, die Frohe Botschaft zu verbreiten"

Aufnahme neuer Ministranten im Pfarrverband Stiftsland Berchtesgaden

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Ein fröhlicher Sommertag in Niederbayern

Ein fröhlicher Sommertag in Niederbayern

Jahresausflug der Stiftsmusik-Singschule führt in das "Freizeitparadies Bayern-Park Reisbach"

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Finanzspritze für die Hilgerkapelle

Finanzspritze für die Hilgerkapelle

Erlös aus privatem Flohmarkt kommt der Renovierung der Kapelle zugute

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Johannisfeuer bei lauen Temperaturen auf der Au

Johannisfeuer bei lauen Temperaturen auf der Au

Traditionell am Mittwoch vor dem 24. Juni wird im Anschluss an die hl. Messe auf der Au Johanni gefeiert. Im Pfarrgarten war der Holzstapel in der Feuerschale schon vorbereitet, der nach einem kurzen Segen von Diakon Michael König entzündet wurde. Neben Leberkassemmeln konnten auch die reifen Beeren im Pfarrgarten gekostet werden. Feuer, Glühwürmchen und Sterne strahlten um die Wette und der Abend klang mit guten Gesprächen und einem Schnapserl aus.

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Vom Petersplatz zum Watzmann

Vom Petersplatz zum Watzmann

Gestern Rom – heute Berchtesgadener Land: Thomas Frauenlob kann Welt- und Ortskirche

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Opferlichter aus den Pidinger Werkstätten

Opferlichter aus den Pidinger Werkstätten

Ab diesem Sonntag werden die Opferlichter in unseren Kirchen in Kooperation des Pfarrverbandes Stiftsland Berchtesgaden mit den Pidinger Werkstätten der Lebenshilfe Berchtesgadener Land hergestellt.

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Chorreise des St.-Andreas-Chores nach Augsburg

Chorreise des St.-Andreas-Chores nach Augsburg

Am vergangenen Wochenende brach der St.-Andreas-Chor Berchtesgaden mit insgesamt 40 Teilnehmern zu einer Chorreise nach Augsburg auf. Das Organisationsteam des Chores hatte neben der musikalischen Gestaltung des Gottesdienstes am Sonntag in der Moritzkirche ein umfangreiches Ausflugs- und Besichtigungsprogramm für zwei Tage ausgearbeitet.

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"Du bist mein Geschöpf, mein Abbild, mein Selfie"

52 Jugendliche empfangen in der Stiftskirche von Prälat Erich Pflanzelt das Sakrament der Firmung

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„Die Hoffnung ist der Anker der Seele"
 

unter dieses wunderbare Wort aus dem Hebräerbrief stelle ich meinen Dienst. Dabei ist die Hoffnung, von der der Hebräerbrief spricht, keine Gefühlsregung und auch kein Gemütszustand. Es wäre auch zu kurz gegriffen, wollte man unter der Hoffnung nur einen gewissen Optimismus verstehen.

Nein, die Hoffnung, von der der Hebräerbrief spricht, ist eine Person. Jesus Christus ist der wahre Hoffnungsanker. In seiner Menschwerdung hat Gott Himmel und Erde unlösbar miteinander verbunden. Das wollen auch die beiden Anker in meinem Wappen veranschaulichen, von denen der eine erdwärts und der andere himmelwärts zeigt. [] Es ist derselbe Herr, der im Johannesevangelium von sich sagt: „Wenn ich über die Erde erhöht bin, werde ich alle an mich ziehen“ (Joh 12,32).

Christus als Hoffnungsanker verleiht seiner Kirche eine ungeheure Dynamik. Von Christus gezogen zu werden heißt, bisher Erreichtes immer wieder neu zu überschreiten. Veränderung ist von daher nicht als Bedrohung, sondern als Chance zu begreifen. Veränderung im Sinne unseres Glaubens an die Auferstehung.

Den Glauben an die Auferstehung zu betonen scheint mir wichtig. Denn mir begegnet immer wieder, dass Menschen eher auf Wiederbelebung setzen statt auf Auferstehung. Man träumt davon, die alte Herrlichkeit möge wieder erstehen. Es möge doch alles wieder so sein wie vor einigen Jahrzehnten, als die Kirchen als Volkskirchen noch stark und die Gottesdienste noch voll waren. Als Kirche gewissermaßen unangefochten ihren Platz in der Mitte der Gesellschaft behaupten konnte.

Auferstehung meint aber nicht Wiederbelebung des Vergangenen. Denn das Vergangene liegt hinter uns. Gott ruft uns, ruft seine Kirche wie einst Abraham in eine unbekannte Zukunft. Dem Ruf gehorchen kann nur, wer von der unbeirrbaren Hoffnung erfüllt ist, dass Abbrüche nicht Untergang bedeuten, sondern die Einladung sind, noch einmal neu zu beginnen“.

Text: (Dr. Franz Jung, Bischof von Würzburg, aus der Dankrede nach der Bischofsweihe am 10. Juni 2018)


Foto / Copyright: Daniel Karmann (POW)

 

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