Chorreise des St.-Andreas-Chores nach Augsburg

Am vergangenen Wochenende brach der St.-Andreas-Chor Berchtesgaden mit insgesamt 40 Teilnehmern zu einer Chorreise nach Augsburg auf. Das Organisationsteam des Chores hatte neben der musikalischen Gestaltung des Gottesdienstes am Sonntag in der Moritzkirche ein umfangreiches Ausflugs- und Besichtigungsprogramm für zwei Tage ausgearbeitet.

Direkt nach der Ankunft in der Fuggerstadt Augsburg stand eine zweistündige Stadtführung auf dem Programm, wobei auch die Fuggerei und das prächtige Rathaus mit dem Goldenen Saal besichtigt wurden. Nach einer kurzen Mittagspause ging es gestärkt weiter zum Schaetzlerpalais, dem aus der Rokokozeit vollständig erhaltenen Stadtschloss des Bankiers Benedikt Adam Freiherr von Liebert, Edler von Liebenhofen. Im anschließenden Besuch des Fugger- und Welser-Erlebnismuseums konnte man sich auf mediale Weise über die Blütezeit der Stadt Augsburg und das Handels- und Bankenimperium dieser beiden berühmten Augsburger Familien informieren. Nach einem Abendessen im "Ratskeller" stand eine Kabarettvorstellung der Augsburger Puppenkiste auf dem Programm. Rechtzeitig zur Schlussphase des Fußballspiels Deutschland gegen Schweden konnte man den Abend auf dem turbulenten und prächtigen Stadtfest in Augsburg ausklingen lassen.

Der Sonntag stand ganz im Zeichen der musikalischen Mitgestaltung des Gottesdienstes am Hochfest der Geburt des hl. Johannes des Täufers in der Moritzkirche. Die Moritzkirche ist ein sehr beeindruckender spiritueller Kirchenraum, der von dem britischen Architekten John Pawson gestaltet wurde.

Der St.-Andreas-Chor sang unter der Leitung von Stiftskapellmeister Stefan Mohr die Messe brève von Léo Delibes für Chor und Orgel. Begleitet wurde der Chor vom dortigen Chordirektor Stefan Saule, der im Anschluss an den Gottesdienst eine kurze Erläuterung über die Gestaltung und Ideen der Moritzkirche gab und die große Rieger-Orgel mit ihren 60 Registern vorführte. Die Chormitglieder zeigten sich sehr beeindruckt von diesem Kirchenraum und seiner wunderbaren Ästhetik. Es war ein Vormittag mit nachhaltiger Wirkung.

Nach dem Mittagessen gab es noch eine Führung durch die historischen Wassertürme am Roten Tor, die zu der Bewerbung von Augsburgs Wasserwirtschaft zum UNESCO-Welterbe gehören, bevor anschließend wieder die Rückreise nach Berchtesgaden angetreten wurde.

 

Bilder / Impressionen:

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Stefan Mohr

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