Kreuzwegandacht für Kinder in der Stiftskirche und im Kreuzgang

Zu einem Kinderkreuzweg, der von der Stiftskirche durch den Kreuzgang zurück in die Kirche führte, waren Kinder mit ihren Eltern am Karfreitagvormittag eingeladen.

Kaplan Gerhard Wiesheu hatte zusammen mit den Religionslehrerinnen Kathi Stangassinger und Johanna Langosch einige Kreuzwegstationen ausgewählt und sie machten diese den Kindern mit farbigen Tüchern sowie symbolischen Gegenständen und Handlungen deutlich. So durfte ein Kind jeweils die brennende Jesuskerze von einer Kreuzwegstation zur nächsten tragen, zwei weitere Kinder halfen Jesus das schwere Kreuz tragen. Der Kreuzweg begann in der Stiftskirche beim Taufstein, auf dem ein den Ölberg symbolisierender Olivenzweig abgelegt wurde, und endete am eindrucksvollen Heiligen Grab. Stiftskapellmeister Stefan Mohr begleitete die einzelnen Stationen mit dezenter Musik auf dem Keyboard.

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Ölbergstation:
"Für alle Menschen, die allein sind und keine Freunde haben, die ihnen beistehen, legen wir dieses Bild eines traurigen Kindes hin."

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1. Station: Jesus wird zum Tode verurteilt:
"Zum Zeichen für alles Leid, das durch Feigheit nicht verhindert wird, legen wir ein rotes Tuch für den Spottmantel und eine Dornenkrone."

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2. Station: Jesus nimmt das Kreuz auf seine Schultern:
"Zum Zeichen für alle Menschen, die ein schweres Kreuz tragen müssen, weil sie leiden, krank oder einsam sind, stellen wir brennende Kerzen auf."

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5. Station: Simon von Cyrene hilft Jesus das Kreuz tragen:
"Als Zeichen für Simon von Cyrene, der Jesus geholfen hat, legen wir ein Herz hin und überlegen uns dabei, wo und wem wir in den nächsten Tagen helfen können."

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9. Station: Jesus fällt unter dem Kreuz:
"Auch wir Kinder können anderen das Leben schwer machen. Als Zeichen dafür legen wir Steine auf das Tuch."

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Die Jesuskerze wurde schließlich wieder in die Stiftskirche getragen. Am Heiligen Grab stellten die Kinder als Zeichen, dass Jesus nicht im Grab bleibt, sondern neu leben wird, eine Osterkerze auf. Die Feier, bei der die Kinder sich aufmerksam beteiligten, endete mit Fürbitten, gemeinsamem "Vaterunser" und dem Segen.

Andreas Pfnür

Eine Stunde vor dem Kinderkreuzweg hatten sich etliche Gläubige auf dem Kalvarienberg getroffen, um mit Pfarrer Dr. Thomas Frauenlob den Kreuzweg zu beten (Fotos: Bernhard Stanggassinger).

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