Gottesdienste zum 1. Advent in Marktschellenberg und Au

"Macht hoch die Tür, die Tor macht weit."

Vorabendgottesdienstmit Segnung der Adventskränze in St. Nikolaus Marktschellenberg
"Jederzeit bereit für das Kommen des Herrn"

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Am Vorabend des 1. Advents fand auch in Marktschellenberg traditionell der Gottesdienst mit Segnung der Adventskränze statt. In der voll besetzten Pfarrkirche "läutete" Kaplan Josef Rauffer die stade Zeit ein. Advent sei eigentlich das ganze Jahr, so der Kaplan, denn für die Ankunft des Herrn soll man immer bereit sein. Wofür läuten denn die Glocken, fragte er dann die anwesenden Kinder, und erhielt die unterschiedlichsten Antworten. Er bat die Gottesdienstbesucher um einen Moment der Stille und wies darauf hin, diese Stille mit dem Glockengeläut hin und wieder in Verbindung zu bringen und in sich zu kehren. Ein Vorsatz, den man sich gerade für den Advent als Ziel nehmen kann. Auf das diesjährige Symbol des Stiftslandes, die "Tür zum Advent" ging Kaplan Rauffer ebenfalls ein. Das erste kleine Zeichen durften die anwesenden Kinder bereits mit nach Hause nehmen.

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Musikalisch wurde der Gottesdienst wunderbar von den Stoaberg Sängerinnen gestaltet. Traditionell finden in diesen Tagen auch die Intentionen für Buttnmandl und Kramperl statt. Die jungen Burschen, die diesen Brauch pflegen, segnete der Kaplan ebenfalls und wünschte eine unfallfreie Durchführung des Brauchtums.

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Im Anschluss an den Gottesdienst fand der Adventsmarkt der Schellenberger Bäuerinnen und Landfrauen statt, welcher großen Anklang fand. Der Erlös des Marktes geht an soziale Projekte und Bedürftige aus dem Talkessel.

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Text: Lisi Krenn
Fotos: Franz Heger

 

Familiengottesdienst am 1. Adventssonntag in Heilige Familie Au
Macht hoch die Tür, die Tor mach weit ...

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Am ersten Adventsonntag wurde auf der Au ein Familiengottesdienst mit Pfarrer Thomas Frauenlob und Diakon Michael König gefeiert. Festlich umrahmt wurde der Gottesdienst vom Auer Kirchenchor unter Leitung von Simone Resch. Zu Beginn segnete Pfarrer Frauenlob die mitgebrachten Adventskränze. In der Pfarrkichre Hl. Familie auf der Au ist dieses Jahr ein ganz besonderer Kranz zu bewundern. Schüler der 3. und 4. Klasse bastelten mit ihrer Lehrerin Kathi Stangassinger originalgetreu den ersten Adventskranz aus dem 19. Jahrhundert nach. Ein hölzernes Wagenrad wurde mit vier dicken weißen Kerzen für die Adventssonntage und vielen dünnen roten Kerzen für die Wochentage sowie mit Tannenzweigen geschmückt. Zum Lied „Wir sagen euch an den lieben Advent. Sehet …“ durfte ein Kind die erste Kerze am Adventskranz anzünden.

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 Für die Gottesdienstbesucher ganz ungewohnt, war im Altarraum eine wunderschöne alte Haustüre aufgebaut. In seiner Predigt erläuterte Michael König, dass das neue Kirchenjahr am ersten Advent nicht mit lautem Getöse, sondern mit Warten und Bereitmachen beginnt. Früher gab es bei großen Gehöften sogenannte Türöffner. Deren Aufgabe bestand darin, zu warten, wachsam zu sein und zu prüfen, wer da Einlass begehrt. So sollen wir alle in der Adventszeit als Türöffner fungieren. Innehalten, prüfen, ob der eingeschlagene Weg noch der richtige ist, und so wachsam die Zeit bis zur Ankunft des Herrn erwarten. Wie in jedem Jahr bekommen die Kinder an jedem Adventssonntag ein kleines Symbol mit nach Hause. In diesem Jahr gab es zum ersten Advent eine kleine Glocke. Wie ein Türöffner sollen die Kinder wachsam auf das leise Läuten hören und sich in Erinnerung rufen, was es bedeutet, Türöffner zu sein.

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 Barbara Aschauer

 

 

 

 

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