"Was beten wir eigentlich im Vaterunser?"

Zweiter Weggottesdienst der Erstkommunionkinder von St. Andreas in der Stiftskirche

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Das Vaterunser ist wohl das weltweit bekannteste und meistgesprochene Gebet. Aber wissen wir auch, was mit den einzelnen Bitten wirklich gemeint ist? Ein Grund für Pfarrer Dr. Thomas Frauenlob und Religionslehrerin Kathi Stangassinger, das Hauptgebet des Christentums im zweiten Weggottesdienst der Erstkommunionkinder einmal "aufzudröseln" und die Inhalte Zeile für Zeile neu zu beleuchten. Dazu brachten die Kinder große Textblätter mit den einzelnen Bitten zum Altar und ordneten sie eine nach der anderen auf den Stufen an, während Pfarrer Frauenlob die Passagen des Gebetes erklärte.

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Beispielsweise wies Pfarrer Frauenlob auf das "heute" in der Bitte um das tägliche Brot hin. Es gehe nicht um das Horten und Speichern für die Zukunft, nicht um den Überfluss, sondern um das "ausreichende Brot" für heute, um das für unser Leben Notwendige. Und wir können darauf vertrauen, dass unser Vater uns auch morgen gibt, was wir brauchen. Um dieses Vertrauen geht es in dieser Bitte.

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Auch die Fürbitten wurden von Erstkommunionkindern gelesen.

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Auf dem Altar brannten die Erstkommunion-Gruppenkerzen.

Zum gemeinsam gesungenen "Vaterunser" durften die Kommunionkinder und die Kinder der "Kinderkirche", die in der Martinskapelle ihren eigenen, kindgerechten Wortgottesdienst gefeiert hatten, sich um den Altar aufstellen. Mit großer Begeisterung untermalten sie die Bitten des Gebetes mit verschiedenen Gesten.

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19. Februar 2017/Andreas Pfnür

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